Kategorie: A1 -- Tags: A1, Breitband, FTTH
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Die Telekom bewirbt zurzeit den von ihr betriebenen Ausbau des Glasfasernetzes. Das neue A1 Breitband Netz überträgt die Bits und Bytes in Lichtgeschwindigkeit. Die Abkürzung FTTH steht für „Fiber to the Home“ und bedeutet, dass das Glasfaserkabel bis zur Anschlussdose in den eigenen vier Wänden reicht. In 19 deutschen Städten soll die neue Leitungstechnik an den Start gehen. In rund der Hälfte dieser Städte wird nach Angaben der Telekom der Ausbau vom Abschluss einer festgelegten Anzahl von Verträgen abhängig gemacht. Im westfälischen Münster beispielweise sollen mindestens 4.800 Immobilieneigentümer einen Vorvertrag unterschreiben, mit dem sie sich verpflichten, zu einem späteren Zeitpunkt einen Providervertrag abzuschließen.
Welche Leistungen kann der Kunde wählen?
Bislang werden zwei Hauptvarianten beworben, darunter eine kombinierte Surf-und-Telefon-Flatrate sowie ein Komplettpaket für Internet, Telefonie und Fernsehen. Letzteres bietet ein überwältigendes Programm mit rund 15.000 sofort abrufbaren Inhalten, 2.000 HD-Angeboten sowie 70 TV-Sendern. In einer Online-Videothek sollen zudem einzelne Titel auch in 3D verfügbar sein. Egal für welche der beiden Vertragsalternativen sich der Kunde entscheidet, er kann in jedem Fall zwischen zwei Geschwindigkeitsstufen wählen: Downloads mit 100 oder mit 200 Mbit pro Sekunde.
Welche Vorteile bringt die neue Technik?
Mit einer überragenden Geschwindigkeit sollen bisher ungeahnte Anwendungen möglich sein. Da ist von Cloud die Rede, von gestochen scharfer Fernsehübertragung und enormen Upload-Raten beim Onlinestellen von Fotos. All das soll ein Vielfaches schneller sein als mit DSL. Das klassische DSL der ersten Generation hatte Downloadraten von unter einem Mbit pro Sekunde. Demnach wären die neuen Angebote bis zu 200-mal schneller. Aktuelle Angebote können heute bis zu 16 Mbit/s übertragen, was in etwa einem Sechstel der Geschwindigkeit der 100-Mbit-Variante entspricht. Daher lohnt sich der Umstieg für alle, die im Web richtig schnell unterwegs sein möchten. In Japan kam die neue Technik erstmals 1999 zum Einsatz und ermöglicht beim Endkunden Übertragungsraten von im Schnitt 66 Mbit/s.